Bauweise

von Schwimmbecken aus Edelstahl von Berndorf Bäderbau.

 
   



 

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Auf Basis unserer Erfahrung seit 1960 beim Bau von Edelstahl-Becken konnte eine spezielle Bauweise entwickelt werden.

Diese Bauweise zeichnet sich durch flexible Anpassung auf unterschiedlichste Gegebenheiten aus.

Die gewählte Bauweise verfolgt das Ziel die höchste integrierte Vorfertigung der Komponenten unter industriellen Bedingungen im Werk zu realisieren und die End-Montagearbeiten, welche unter Baustellenbedingungen erfolgen, in geringst möglichen Umfang zu halten.

Weiters ist die Bauweise optimiert um die geringst möglichen bauseitigen Leistungen für die Errichtung eines Edelstahlschwimmbeckens zu generieren.

Das konstruktive Prinzip der Edelstahl-Becken ist.

Die vorgefertigten Beckenwandelemente (inklusive der Überlaufrinnen) mit einer Länge bis zu 5 m sind durch die Verwendung von vertikalen Rippen über die gesamte Beckenwandtiefe biegesteif . Die Wandelemente werden auf einem Streifenfundament mittels bewehrten Aufbeton verankert.
Bei Beckentiefen über 2,2 m empfiehlt sich eine gemischte Konstruktionsweise, dabei wird ab der Stehstufe (ab 1,2 m Wassertiefe bis zum Beckenboden) eine Betonwanne als Stützelement verwendet.

  • Bauweise für Neubau von Schwimmbecken 

    Die Wandelemente werden im Regelfall auf einem Streifenfundament mittels bewehrten Aufbeton verankert.
    Für Kleinbecken oder für Hallenschwimmbecken dient eine Fundamentplatte als Verankerungsebene der Beckenwände. Die Wandelemente können in diesem Fall auch durch einen bewehrten Aufbeton oder durch Verdübelung der Versteifungsrippen erfolgen.

    Die horizontalen Beckenwandkräfte, verursacht durch die Wasserlast im gefüllten Zustand oder durch den Erddruck der Beckenwandhinterfüllung, werden bei Freibadeanlagen durch eine Schrägstützenkonstruktion abgeleitet.

    Beim Neubau von Schwimmbecken in Hallenbädern werden die horizontalen Beckenwandkräfte, verursacht durch die Wasserlast im gefüllten Zustand, durch Befestigungselemente an der Überlaufrinne direkt in die Rohbetondecke des Beckenumgangsbereiches eingeleitet.


  • Bauweise für Sanierung von Schwimmbecken

    Abhängig von der bestehenden und erhaltungswürdigen Bausubstanz kann die Edelstahlbeckenkonstruktion auf eine reine Auskleidung reduziert werden.
    Hier sind von der reinen Auskleidung bis zu Varianten mit teilweiser selbstragender Funktion alle Zwischenstufen entsprechend der Situation möglich.

Im tragenden Unterbau, welcher meist in Form eines Kiesbettes mit einer Sand-Oberschicht, aufgebaut ist, können sehr einfach die benötigten Einströmrohre und -Systeme verankert werden. Speziell das patentierte Reinwassereinströmsystem in Form von Bodenkanälen mit entsprechenden Einströmöffnungen ist integrativer Bestandteil des Beckenbodens.

Der Beckenboden aus formschönen Metalltafeln, welcher wahlweise mit genoppter (rutschhemmend geprägt) oder glatter, walzblanker Oberfläche ausgeführt ist, liegt auf der tragenden Unterbaukonstruktion auf.

Beckeneinbauten, wie z.B. Treppen, Sitzbänke, Liegen, Nischenleitern, etc. sind werksseitig in die Wandelemente integriert und werden als Fertigbauteil versetzt.
Speziell die Vielzahl an Unterwasserscheinwerfer, Massagedüsen und diverse Absaug- und Einströmvorrichtungen werden im Werk dicht verschweisst und einer Dichtheitsprobe unterzogen. Somit können diese Komponenten fehlerfrei vor Ort verbaut werden.

 

 
Bauweise
  • Herstellung von Schwimmbecken in statisch selbstragender Bauweise sowohl für Hallen- als auch für Freibadbetrieb - Neubau.


  • Sanierung von Schwimmbecken, wobei die bestehende Unterkonstruktion (vorwiegend bestehende Betonwannen) als statisches Tragesystem verwendet wird.


  • Komponentengrößen und Vorfertigungsgrad entsprechend der örtlichen Situation.


  • Erweiterungsbauten  in bestehenden Edelstahlbecken.
 




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