Mit insgesamt 6.500 m2 Gesamtwasserfläche realisierte Berndorf Bäderbau zwei phantastische Freibad-Projekte in kürzester Zeit. Das Freibad Eschersheim in Frankfurt (D) und das Freibad Süd in Trier (D) erstrahlen seit Mai 2010 in neuem Glanz.
Das Projekt Trier (D) Freibad Süd
Berndorf Bäderbau als Public Private Partnership (PPP) Partner.
Badesport und Badespaß stellen wichtige Elemente der regionalen Infrastruktur dar. Wie jede andere kommunale Investition auch, stehen diese im Wettbewerb zu anderen und belasten dadurch den finanziellen haushalt. Durch die Konzentration der Interessen und eine faire Risikoaufteilung büer den gesamten Lebenszyklus, stellen Public Private Partnership (PPP) Modelle - diese werden außerhalb des kommunalen Investionsbudgets finanziert - ein enormes Einsparungspotential dar. Der Erhalt der Bausubstanz sowie der verschiedenen Atraktivitäten, wird durch ein klar definiertes Instandhaltungskonzept garantiert. Die bisher realisierten Projekte dieser Art, machen im Verglecih zu herkümmlichen Beschaffungsprozessen ein Einsaprungspotential zwischen 5% und 20 % ersichtlich. Das Projekt Südbad Trier stellt dies unter Beweis.
Berndorf Bäderbau ist das erste Unternehmen der Bäderbau-Branche, das auch für ein großes Freibad - wie mit dem Umbau des Südbades Trier - ein PPP-Projekt durchführt und beschreitet damit neue Wege. Durch das angewandte PPP-Modell wurde eine hohe Kreditverschuldung des Südbad Trier verhindert, denn für den Zeitraum von 25 Jahren trägt der Investor, Berndorf Bäderbau, die komplette Verantwortung und das volle Risiko für die Betriebskosten. Während dieser Zeit bezahlt die Stadt Trier ein fix vereinbartes Entgelt für Betriebs- und Instandhaltungskosten und profitiert in weiterer Folge auch davon, wenn das Kontingent dieser Kosten nicht ausgeschöpft wird. Nach Ablauf der 25 Jahre übernimmt die stadt eine nach wie vor vollkommen intakte und instandgehaltene Badeanlage.
Das Südbad in Trier wurde bereits in den 50er Jahren erbaut und zählt zu den bedeutendsten Naherholungsräumen der Stadt. Größte Herausforderung für Berndorf Bäderbau stellte die Denkmalschutzzone dar, die sich über das gesamte Südbad erstreckt. Innerhalb von 1 1/2 jahren wurde das 30.000 m2 große Areal mit einer Gesamtwasserfläche von knapp 2.400 m2 generalsaniert. Die Langfrisitg durchdachte Gestaltung der unterschiedlichen Beckenbereiche, sowie die sorgfältig eingesetzten Wasserattraktionen, ließen eine abwechslungsreiche und attraktive Beckenanlage entstehen.
So wurden sämtliche Becken mit Edelstahl ausgekleidet und die Wasserflächen des Schwimmer- und Nichtschwimmerbereiches durch Insellösungen reduziert. Pünktlich zum Start der Sommersaison Anfang Mai wurden die Bauarbeiten abgeschlossen und dem Badevergnügen im Südbad Trier stand nichts mehr im Wege.
Berndorf Bäderbau konnte seine Langjährigen Erfahrungen als Generalunternehmen bei diesem Projekt perfekt nutzen und umsetzen.
Sanierung der ältesten Freibäder Frankfurts,
das Freibad Eschersheim.
Das Freibad Eschersheim wurde vor rund 40 Jahren aus einem Naturbecken eines Seitenarmes der Nidda in den Ausbauzustand von 2009 gebracht. Bis dahin bestand der Beckenboden aus großen Betonplatten, die Beckenwände waren überwiegend geböscht und ebenfalls mit Betonsteinen ausgekleidet - dies hatte zur Folge, dass das Becken nach und nach an Wasser verlor.
Im April 2009 starteten die Sanierungsarbeiten in Frankfurt. Als Mitglied des Generalunternehmers ARGE FB-Eschersheim Wengenroth-Berndorf-Wertheim wurde mit Berndorf Bäderbau als Technischer Generalunternehmer die gesamte Beckenanlage sowie alle Leitungssystem gänzlich erneuert. Das obere Becken, welches in einen Schwimmer- und Nichtschwimmer-Bereich geteilt ist, wurde auf eine Breite von 25 Metern ausgebaut. Das untere Becken blieb in seiner ursprünglichen Form erhalten, ein zusätzliches Planschbecken mit ca. 100 m2 Wasserfläche wurde jedoch plateauartig in den bestehenden Böschungsbereich integriert.
Verbunden wurden die beiden Becken mit einer ca. 30 Meter breiten Verbindungsrutsche aus Edelstahl - sie sit somit die breiteste Rutschbahn Europas.
Für einen barrierefreien Beckeneinstig im Schwimmerbereich sorgt eine Einstiegsrampe mit Geländer als Gehilfe, welche auch für Badewassertauglichen Rollstühlen geeignet ist.
Als Wahrzeichen des Freibades wurden die Skulpturen des Sprühfeldes im Kinderbereich original erhalten. Neben der Erneuerung der Beckenlandschaft wurden unter der Leitung von Berndorf Bäderbua die gesamten Leitungen, Pumpenanlagen sowie die Elketrotechnik komplett erneuert. Um das gesamte Projekt abzurunden, wurden die Wege durch das Areal, Rasen, Spielplatz und Volleyballfeld neu angelegt und weitere Nebenanlagen errichtet.
Auch hier konnten die Bauarbeiten pünktlich zu Beginn der Badesaision im Mai dieses Jahres abgeschlossen werden - eine Investition die sich lohnte.